Görrieser Bach e.V.
Tipps für den Garten
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Verfasst am 15.12.2025 um 16:17 Uhr

Gartentipp Dezember mit einigen Tricks

Auch die Reinigung des Gewächshauses und/oder der Frühbeetkästen ist eine Arbeit, die im Dezember vorgenommen werden kann. Ideal für Reinigung und Desinfizierung ist eine milde Essiglösung, mit der die Scheiben und Rahmen abgewaschen werden. Auch Regale, Pflanztische und Tomatenstangen sollten so desinfiziert werden. Damit können Pilzsporen, zum Beispiel von Grauschimmel und Braunfäule, eingedämmt werden. Wer Töpfe oder Filzbehälter mit Erde für die Gemüsekulturen im Gewächshaus verwendet, leert diese nun auf die Freilandbeete, in Freilandhochbeete oder die Kompostbehälter aus. Die Wurzelreste von Tomaten, Auberginen, Gurken und Co. werden der Kompostrotte zugeführt.

Wer in der kommenden Saison direkt in die Gewächshauserde säen oder pflanzen will, hat nun Gelegenheit, die Bodenqualität im Gewächshaus zu verbessern. Sechs Liter reifer Kompost pro Quadratmeter sind ausreichend, um die Bodenqualität auch für die Ansprüche von Starkzehrern aufzubereiten. Gegen bodenbürtige Pilzkrankheiten kann die Verbesserung der Bodenstruktur helfen. Dabei stehen dem Gärtner viele Möglichkeiten offen. Zu schwere Böden können durch Ziegelbruch, Tongranulat und Holzhäcksel gelüftet werden. Mit Nährstoffen aufgeladene Pflanzenkohle und Bentonit können die Bodenbeschaffenheit verbessern. Das gilt auch für zu sandige Böden.


Böden, Frühbeete und Gewächshäuser vorbereiten

Die regelmäßige Prüfung des Boden-pH-Wertes hilft, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, wie zum Beispiel das Ausbringen von Kalk. Der ideale pH-Wert für die meisten Gemüsekulturen liegt zwischen 6 und 7. Ein Aufguss aus 70 g gehacktem Knoblauch mit einem Liter heißem Wasser, der anschließend mindestens 5 Stunden ziehen muss, kann unverdünnt vorbeugend als natürliches Fungizid in Gewächshaus und Frühbeet zerstäubt werden.

Wer in der nächsten Saison in seinem Kleingarten naturnahe Elemente einbringen oder verstärken will, hat im Dezember den idealen Zeitpunkt für Planung und erste Schritte. Trockenmauern und Totholzhecken können als Begrenzung von Gemüsekulturbeeten gute Dienste leisten und die Artenvielfalt fördern.